Praxis für ganzheitliche Psychotherapie

 

 

ADS/ADHS im Erwachsenenalter

In diesem Vortrag wird zunächst die Symptomatik und der Verlauf von ADHS besprochen, um anschliessend vertiefter auf Diagnostik und Therapie einzugehen. In der Diagnostik wird auf die wichtige Thematik der Abgrenzung zu anderen Belastungen eingegangen und die Relevanz komorbider Störungen beleuchtet. Im Kapitel Therapie wird ein multimodales Therapiemodell vorgestellt, welches sowohl medikamentöse wie psychotherapeutische und psychosoziale Therapie umfasst. Das für die ADHS wichtige Phänomen der positiven und negativen Hyperfokussierung, welche eng mit der Selbstwahrnehmung von ADHS betroffenen Erwachsenen zusammenhängt, wird im Kapitel Symptomatik eingehend besprochen.

Hier finden Sie den Vortrag ADS/ADHS im Erwachsenenalter


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Scham

„Kennen Sie Scham?“ Eine kurze aber nicht einfache Frage. Klar kennt man Scham. Scham scheint eine fast alltägliche Emotion zu sein, über die man allerdings nicht redet. Wer kann schon behaupten nichts über Scham zu wissen oder selbst noch nie in der Lage gewesen zu sein sich zu schämen? Wenn Scham tatsächlich ein „ubiquitäres Phänomen“ (Holzhey-Kunz, 2006) darstellt, warum wird sie nicht häufiger thematisiert? Warum ist die Frage nach dem Schamerleben ‚nicht einfach‘ zu beantworten?        

Hier finden Sie den Text zur Scham                                     


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Sekundäre Traumatisierung und Scham im sozialpädagogischen Alltag
Eine qualitative Interview-Studie
















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Herzlichen Dank.

Der Autor greift mit einer qualitativen Interview-Studie wenig besprochene Fragestellungen der Sozialpädagogik auf. Er thematisiert die Sekundäre Traumatisierung im sozialpädagogischen Alltag und entdeckt die Rolle der Scham als Agens für dramatische psychische Entwicklungen, die sich sowohl auf die Mitarbeitenden als auch auf Kinder und Jugendliche in sozialpädagogischen Institutionen massiv belastend auswirken. Im ersten Kapitel des Buches werden Sekundäre Traumatisierung und Scham besprochen. Das zweite Kapitel legt den methodischen Hintergrund der Studie dar. Im dritten Kapitel werden die Interviews mit Martin und Gunter narrativ wiedergegeben. Ihre Geschichten zeigen exemplarisch, wie negativ sich innerpsychische Konflikte der Pädagogen und mangelnde Führungskompetenzen der Vorgesetzten auswirken. Deutlich wird auch dargestellt, dass sich ein protektiver Führungsstil, wie er beispielsweise von der Traumapädagogik empfohlen wird, sowohl auf die Mitarbeitenden als auch auf die Kinder und Jugendlichen entlastend und beschützend auswirkt.